Das Gute hervorheben: Körperkult im Wandel der Zeit

Das Gute hervorheben: Körperkult im Wandel der Zeit

Der Wunsch nach Schönheit ist so alt wie die Menschheit selbst. Als letzter weiblicher Pharao und Königin des ägyptischen Reiches gilt Kleopatra als die Verkörperung von Schönheit und Sinnlichkeit. Nach Cassius Dio sei sie so schön gewesen, dass sie selbst den ärgsten Frauenfeind in ihre Netze ziehen konnte. Zwar streiten sich Forscher über das wahre Aussehen der Herrscherin, aber fest steht: Der Körperkult ist kein Phänomen der Neuzeit, sondern eine urmenschliche Eigenschaft.

Schönheitsideale sind vielfältig und tragen in sich nationale, regionale oder auch spirituelle Prägungen. Während bei religiösen Stämmen die Körperbemalung oder das Tätowieren eine Zugehörigkeit sowie Hierarchie darstellt, stehen wohlbeleibte Körper in asiatischen Regionen nach wie vor für Wohlstand und Erfolg. Auch die beeinflussbare Hautfarbe vollzog sich in den letzten 200 Jahren einer Wandlung.

Eine helle, fast schon schneeweiße Haut galt noch im 18. Jahrhundert, insbesondere in den jungen Vereinigten Staaten, als das Sinnbild für die gehobene Gesellschaft, der Grund: Arbeiter auf dem Feld waren über Stunden der Sonne ausgesetzt. Eine dunkle Hautfarbe wurde damit zum Symbol der Arbeiterklasse. In den 1970er Jahren dagegen visualisierte eine dunkle Hautfarbe in der deutschen Bevölkerung den unangefochtenen Wohlstand, denn Urlaub in Italien und Spanien war ein gesellschaftliches „uns-geht-es-gut“ – Highlight, den sich nicht jeder leisten konnte. Doch mit der Entwicklung der Medizin entstand in den vergangenen 60 Jahren ein gänzlich neuer Aspekt, den urmenschlichen Wunsch nach Verschönerung zu realisieren.

Die Plastische Chirurgie. Ob Brustvergrößerung, Bauchdeckenplastik, Fettabsaugen oder Nasenkorrektur: Die moderne Chirurgie schafft vielfältige Möglichkeiten, um den Menschen eine bessere Identifikation mit ihrem Körper zu ermöglichen. Während noch vor 20 Jahren ein kosmetischer Eingriff ein gesellschaftliches schweres Aufatmen hervorlöste, hat sich die Wahrnehmung mittlerweile fundamental verändert – soweit, dass mittlerweile auch die Herren der Schöpfung sich unters Messer legen, um ihren eigenen Ansprüchen gerechter zu werden.

Von Hannover zum Facelifting nach München wird dabei zu einem Städtetrip der besonderen Art. Die Fachkompetenz der Ärzte ist dabei das entscheidende Kriterium. Nur eine intensive und persönliche Beratung kann den Weg bereiten – ob bei einem operativen und einem nicht-operativen Verfahren, denn fest steht: Ein plastischer Eingriff ist eine operative Maßnahme, bei der es Risiken gibt.

Fachkompetente und versierte Ärzte klären Patienten nicht nur im Detail auf, sie zeigen vielmehr auch Grenzen der plastischen und ästhetischen Chirurgie und verfolgen das Ziel, mit Verantwortung und Kompetenz das Gute hervorzuheben.

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