Die Wahl des richtigen Spielzeugs

Das Angebot an Spielzeug ist riesig und kann durchaus überfordern. Daher sollten Spielwaren maßvoll und mit Bedacht ausgewählt werden. Die folgenden Punkte sollen Orientierung bieten, worauf es bei der Auswahl von Spielzeug ankommt:

Auf die Entwicklung des Kindes achten

Altersangaben bieten eine grobe Orientierung und helfen bei der richtigen Auswahl eines neuen Spielzeugs. Dennoch sollte darauf geachtet werden, in welchem Entwicklungsstadium sich das Kind gerade befindet. Jedes Kind ist individuell und selbst gleichaltrige Kinder können in ihrer Entwicklung durchaus unterschiedlich sein. Die Wahl des Spielzeugs sollte sich nach den körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Kindes richten, um es weder zu unter- noch zu überfordern.

Auf die Interessen des Kindes eingehen

Bei der Wahl des richtigen Spielzeugs kommt es darauf an, für welche Themen sich das Kind aktuell interessiert und mit was es sich auseinandersetzt. Dabei gibt es übrigens kein „typisch Mädchen“ oder „typisch Junge“. Kinder werden von dem geprägt, was ihnen vorgelebt wird und ahmen im Spiel nach, was sie um sich herum wahrnehmen. Wichtig ist, dass ihnen die ganze Bandbreite an Spielwaren zur Auswahl steht und sie nicht von vornherein festgelegt werden.

Es darf auch mal etwas geben, das nicht unbedingt als schön oder pädagogisch wertvoll erachtet wird. Warum sich Kinder ein spezielles Spielzeug wünschen kann vielfältige Gründe haben und sollte nicht einfach abgewertet oder verboten werden.

Raum zum Entdecken und Selbermachen lassen

Gutes Spielzeug regt den Einfallsreichtum und die Fantasie von Kindern an. Hierfür eignen sich beispielsweise Bauklötze oder ähnliche Stecksysteme, die immer wieder neu zusammengesetzt werden können. Fest vorgegebene Verwendungsweisen oder automatisch funktionierendes Spielzeug kann hingegen schnell langweilen.

Aber nicht nur Spielzeug aus dem Spielwarenladen regt die Fantasie der Kinder an – auch alltägliche Gegenstände bieten vielfältige Möglichkeiten: von Töpfen und Dosen über Kartons, alte Kleider und ausgediente Geräte bis zu Materialien aus der Natur wie Blätter, Stöcke, Steine und Kastanien.

Auf Qualität achten

Um zu verhindern, dass das neue Spielzeug schon nach kurzer Zeit nicht mehr verwendet werden kann, sind Material und Verarbeitung wichtig. Das kommt auch jüngeren Geschwistern und der Umwelt zugute. Hierfür lohnt sich dann auch eine höhere Ausgabe. Zudem stellen Bruchstellen, gesplittertes Holz oder abgebrochene Kleinteile ein Gefahrenpotential dar. Prüfsiegel bieten eine wichtige Orientierung und Hilfe, sind aber keine hundertprozentige Garantie. Daher ist es wichtig, als Eltern wachsam zu sein und Spielzeug regelmäßig auf mögliche Gefahrenstellen zu überprüfen.

Spielzeug mit Maß

Ein zu großes Angebot an Spielzeug und überquellende Regale und Kisten überfordern Kinder. Es kann hilfreich sein, einen Teil des Spielzeugs wegzuräumen und nach einiger Zeit auszutauschen. Hierbei sollte auf das Interesse des Kindes und seine jeweilige Entwicklungsstufe geachtet werden. Als Geschenke oder Zukauf eignen sich dann sinnvolle Ergänzungen zum bereits vorhandenen Spielzeug, beispielsweise ein weiteres Set Bauklötze oder neue Töpfe für die Puppenküche.

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