Blutreinigung und Entgiftung bei Pferden

Blutreinigung und Entgiftung bei Pferden

Bei gesundheitsbewussten Menschen ist die regelmäßige Blutentgiftung eine Standardprozedur geworden. Der sprichwörtlichen Pferdenatur trauen es Laien zu, ohne Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel und Medizin mit der alltäglichen Umweltbelastung fertig zu werden. Forschungsergebnisse belegen, dass Gräser, Kräuter und Heu im Pferdefutter mit Umweltgiften belastet sein können.

Chemikalien im Regenwasser werden von den Wolken in die entlegensten Bergregionen befördert. Herbizide, Unkrautvernichtungsmittel und Insektizide in der Landwirtschaft verursachen den Anstieg der Giftstoffe und Schmermetalle im Futter. Regelmäßige Kuren zur Ausleitung der Giftstoffe unterstützen den natürlichen Abwehrprozess des Körpers der Pferde.

Sommerekzeme, Allergien und unerklärliche Krankheiten

Die Ansammlung von Giftstoffen aus dem Futter führt beim Pferd zu einer allmählichen systemischen Vergiftung. Die Leber, Nieren, Verdauungsorgane und die Nerven können in Mitleidenschaft gezogen werden. Koliken, Organschäden, Allergien, allgemeine Nervosität oder Organversagen können die Folge sein. Die Vergiftung geschieht allmählich, sodass der Zusammenhang zwischen belastenden Stoffen im Futter und dem Krankheitsbild nicht rechtzeitig erkannt wird.

Verfärbungen der Hufe, Sommerekzeme, ständig auftretende Koliken und unerklärliche Krankheitsbilder können ihre Ursache in einer Belastung des Pferdes mit Umweltgiften haben. Eine Möglichkeit zur Förderung der Gesundheit ist die Ergänzung der Nahrung mit Mineralien und Vitaminen. Ein anderer Weg ist die Ausleitung der Giftstoffe und die Reinigung von Leber, Nieren, Blut und Darm.

Montmorrilonit

Das Kristall mit dem klangvollen Namen ist ein Tonmineral mit speziellen Eigenschaften. Die nadelförmigen winzigen Monokristalle haben ein überdurchschnittliches Ionenaufnahmevermögen. Sie können durch die Aufnahme von Wasser und Fremdstoffen ihr Volumen deutlich vergrößern, bis zum Vielfachen des ursprünglichen Volumens.

Technische Anwendungen und die Verwendung als sogenannte Lavaerde in Haarwaschmitteln nutzen derartige Eigenschaften. In der Tiermedizin wurde Montmorillonit als Mittel gegen Durchfall verwendet. In der Folgezeit erkannte man die Fähigkeit zur Aufnahme von Giftstoffen aus dem Körper und ihrer Ausleitung. Nach dem ersten Fund des Minerals im Jahre 1847 im französischen Ort Montmorillon wurden weltweit 1100 abbaufähige Lagerstätten erschlossen. Sogar Bodenproben vom Mars enthielten Spuren von Montmorillonit. Das häufig vorkommende Mineral wird vielseitig eingesetzt und in mittleren Mengen weltweit abgebaut.

Laborversuche ergaben, dass Montmorillonit die schädlichen und giftigen Stoffe zusammen mit Wasser bindet. Die Vitalstoffe, Vitamine und Mineralien mit gesundheitsfördernder Wirkung bleiben im Körper.

Die Entgiftungskur

Entgiftungskuren sollten zeitlich begrenzt und ein- bis zweimal im Jahr durchgeführt werden. Im Frühjahr und im Herbst, wenn das Pferd sein Fell wechselt und das Futter ohnehin umgestellt wird, sind günstige Zeitpunkte. Ihr Pferd wird es Ihnen mit Nervenstärke und ausgeglichener Gesundheit danken. Die Blutreinigung bewirkt eine Entlastung der Leber und der Nieren, die durch feine Kapillare Abfallstoffe und Gifte aus dem Blut filtern.

Die Stabilität und Funktion der inneren Organe bewirkt eine Verbesserung der allgemeinen Gesundheit. Störungen des Stoffwechsels durch allmählichen Anstieg der Giftstoffe im Körper des Pferdes können unterschiedliche Auswirkungen zur Folge haben. Durchfall und Kotwasser, Hufrehe, Hautpilze und Sommerekzeme können die Folge einer systemischen Vergiftung sein. Die Blutreinigung schafft Abhilfe.

Erfahrungsberichte belegen die Wirksamkeit und die gesundheitlichen Verbesserungen nach einer Blutreinigung. Schwermetalle wie zum Beispiel Blei und Quecksilber oder radioaktive Substanzen, die aus der Umwelt aufgenommen wurden, können mit einer Entgiftungskur aus dem Blut und aus den Verdauungsorganen ausgeleitet werden.

Den Tierarzt einbeziehen

Wenn Ihr Pferd Symptome einer Stoffwechselerkrankung zeigt, dann kann die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln nicht die Konsultation des Tierarztes ersetzen. Er entscheidet über die Maßnahmen zur Krankheitsbehandlung. Zur Verbesserung der Ernährung und zur Vorbeugung bei ersten Anzeichen für Stoffwechselprobleme hat sich Montmorillonit ausgezeichnet bewährt.

Fazit

Die regelmäßige Blutreinigung und Blutentgiftung im Frühjahr und im Herbst mit Montmorillonit hilft Ihrem Pferd, gesund zu bleiben und beugt ernsthaften Stoffwechselerkrankungen vor. Im Rahmen der Kur werden dem Pferd für die Dauer von 40 Tagen etwa 200 Gramm Montmorillonit täglich zusammen mit dem Futter verabreicht.
Die regelmäßige Vorstellung beim Tierarzt und die ständige Kontrolle auf Anzeichen für Stoffwechselerkrankungen ergänzen die Blutentgiftung beim Pferd.

Auch Interessant

Das Zukunftspotenzial von Biogas

Das Zukunftspotenzial von Biogas

Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Die Nutzung der Seite gilt als Zustimmung zur Cookie-Nutzung